DOZZA: Klein, antik, innovativ, mit…einer alten, grausamen Dame!

Mittelalterliche Dörfer kann man überall in Italien finden, von Norden bis Süden. Borghi (das sind kleine Ortschaften), Lokalperlen, die aber oft Ziele des Massentourismus geworden sind und mit der Zeit ihre eigene Identität verloren haben. Zum Glück ist der Massentourismus in Dozza noch nicht angekommen, deswegen hat man noch heute die Möglichkeit ein Dorf kennenzulernen, das nicht nur schöne Aussichten, oder malerisch Gassen, sondern auch etwas Innovatives bietet. Etwas, das man sonst nirgends sehen kann. Wie, zum Beispiel, die Wandmalerei der Innenstadt: Alle zwei Jahre wird nämlich die „Biennale der Bemalte Mauer“ in Dozza organisiert und die Mauern des Zentrums (entweder die Fassaden der privaten Palästen, oder öffentlichen Mauern) werden Leinwände für die eingeladenen Künstler. Die „Murales“ sind mittlerweise ein richtiges „open- air“ Museum geworden.

Zu besichtigen ist aber auch die alte Festung von Dozza: eine militärische, mittelalterliche Verteidigungsarchitektur, die am Ende des 15. Jahrhunderts von der mächtigen Caterina Sforza komplett renoviert wurde. Als uneheliche Tochter des Herzog von Mailand, Galeazzo Sforza, regierte diese mächtige Frau in diesem Gebiet für mehr als dreißig Jahre. Berühmt für ihre brutale Weisen den Feinden gegenüber, wurde sie „die Tigerin“ genannt.

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